Prof. Honerkamp – Anaximander – Hawking

https://scilogs.spektrum.de/die-natur-der-naturwissenschaft/die-vorsokratiker-die-schule-von-milet/

Guten Morgen, Prof. Honerkamp.

Mit dem Schreiben des Blogs bereiten Sie ein Buch zum selben Thema vor, kommentierten Sie schon. In Hinblick darauf freut es mich, über Kommentare etwas Einfluss auf den später endgültig fixierten Text nehmen zu dürfen.

Als Freund Anaximanders muss ich den Vergleich zu Hawking versuchen abzuwenden.

Sogar ein Erlahmen des Kampfes zwischen dem Heißen und dem Feuchten und damit ein Vergehen des „Seienden“ sowie ein neues Entstehen aus dem Apeiron war vorgesehen. Das Apeiron ist für Anaximander damit also nicht nur unendlich; es kann auch unendliche viele Welten erzeugen und wieder vergehen lassen. Man denkt unweigerlich an das Quantenvakuum in der M-Theorie von Stephen Hawking und an die ständige Entstehung neuer Universen aus diesem durch Quantenfluktuationen.

Ist es nicht vielmehr so, dass Anaximander wie später z. B. Nietzsche nur an einen Zyklus von Welten dachte? Ich werde das einmal nachschlagen. Bei Hawking geht es wie bei der Vieleweltentheorie wohl eher um eine Gleichzeitigkeit der Universen / Paralleluniversen. Aber vielleicht schmeiße ich das nun alles in einen Topf, gebe zu, dass ich diese Blasen nur für Phantasie-Seifenblasen hielt, die wieder zerplatzen werden… Vielleicht mögen Sie mich da etwas aufklären. Aber ich schaue schon einmal nach, was ich da zu Anaximander finden werde.

Viele Grüße

Bührig