Buchprojekt

Du betonst nun ganz richtig, daß die vollständige Beschreibung nicht auf den Begriff der Beschleunigung aufgebaut werden kann und — wie mir scheint — ebensowenig auf den Teilchenbegriff. Es bleibt also von unserem Handwerkzeug nur der Feldbegriff übrig; aber der Teufel weiß, ob dieser standhalten wird. Ich denke, es lohnt sich, an diesem, d. h. am Kontinuum festzuhalten, solang man keine wirklich stichhaltigen Gründe dagegen hat.

Einstein an Schrödinger, 1950

Dieses Büchlein macht sich auf die Suche nach dem Kontinuum als Alternative zu der Teilchen-Ontologie, wie es Einstein wünschte.

Mir scheint, dass es nach de Broglie ungeklärt blieb, welche Natur die Materiewelle hat.  Es hatte sich eine Wahrheit der Natur gelichtet, welche leider durch Max Born, Bohr und Heisenberg wieder verdeckt wurde.

Inhalt

Kontinuums-Ontologie

585 v. Chr. in Milet

565 v. Chr. in Milet

545 v. Chr. in Milet

485 v. Chr. in Elea

Exkurs – Braunschweig 1994

485 v. Chr. in Ephesos

465 v. Chr. in Elea

368 v. Chr. in Athen

 

Expedition in die Raumzeit

Brief Schrödinger an Einstein 1957

Expedition in die Raumzeit (I)

Expedition in die Raumzeit (II)

Expedition in die Raumzeit (III)

Expedition in die Raumzeit (IV)

Expedition in die Raumzeit (V)

Expedition in die Raumzeit (VI)

Expedition in die Raumzeit (VII)

 

Nicht zur Erkenntniss vorausbestimmt. – Es gibt eine gar nicht seltene blöde Demütigkeit, mit der behaftet man ein für alle Mal nicht zum Jünger der Erkenntnis taugt. Nämlich: in dem Augenblick, wo ein Mensch dieser Art etwas Auffälliges wahrnimmt, dreht er sich gleichsam auf dem Fuße um und sagt sich: „Du hast dich getäuscht! Wo hast du deine Sinne gehabt! Dies darf nicht die Wahrheit sein!“ – und nun, statt noch einmal schärfer hinzusehen und hinzuhören, läuft er wie eingeschüchtert dem auffälligen Dinge aus dem Wege und sucht es sich so schnell wie möglich aus dem Kopfe zu schlagen. Sein innerlicher Kanon nämlich lautet: Ich will Nichts sehen, was der üblichen Meinung über die Dinge widerspricht! Bin ich dazu gemacht, neue Wahrheiten zu entdecken? Es gibt schon der alten zu viele.“

Nietzsche, Die Fröhlichen Wissenschaften